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In diesem Artikel finden Sie viele nützliche Infos und zum Thema Riester Rente Rendite Hilfe.

Zunächst einige allgemeine Informationen zur Riester Rente an sich.

Riester Rente - eine Bindung fürs Leben?

Grundsätzlich ist eine Rente immer auf einen langen Zeitraum ausgelegt. Von den ersten Geldern, die Sie ansparen, bis zur letzten Auszahlung. Nur wenn Sie lange genug in eine Riester Rente einzahlen, ist die Chance hoch, dass Sie ebenso eine hohe Rente kriegen. Es macht nur wenig Sinn, einen Renten-Konstrukt noch in der Ansparphase vorzeitig abzubrechen, weil Sie dann meist nichts davon haben. Die Verzinsung ist noch sehr gering und abzüglich der Bearbeitungs-Aufschläge bleibt Ihnen kein unzweifelhaft großer Gewinn. Was sich jedoch durchaus lohnen kann, ist ein Riester-Anbieterwechsel. Sie können einen Riester Abschluss jeweils mit dreimonatiger Kündigungsfrist zum Quartalsende kündigen und zu einem anderen wechseln. Dabei sollten Sie allerdings erst den neuen Abschluss abschließen und dann den alten kündigen, damit Sie Ihrem alten Ihre neue Abschlusssnummer mitteilen können und das schon angesparte Vermögen auf den neuen Konstrukt umgebucht werden kann.
Ein Wechsel zu einem anderen kann sich auf jeden Fall lohnen. Wenn Sie 30 Jahre lang jährlich 1.200 Euro in einen Riester Abschluss einzahlen, macht bereits ein Prozentpunkt Renditeunterschied einen Unterschied von 13.000 Euro am Ende der Laufzeit aus. Darüber hinaus sind die Verwaltungs-Aufwände bei den mannigfachen Anbietern ebenfalls ungleich hoch. Sie sollten allerdings bedenken, dass bei einem Anbieterwechsel erneut Umlagen anfallen, die bei den meisten Versicherungsprodukten mittlerweile auf fünf Jahre verteilt werden. Bei einem alten Abschluss wurden diese Zuschläge noch auf 10 Jahre verteilt. Wann und ob ein Wechsel für Sie sinnvoll ist, lassen Sie dadurch am besten durch unabhängige Autoritäten prüfen, die die aktuellen Abgaben und Renditen für Sie vergleichen.

Die Riester Förderung

Die Riester Rente wird durch behördliche Zuschüsse während der Ansparphase gefördert. Dies hat mit Riester Rente Rendite Hilfe zwar nur bedingt zu tun, ist gleichwohl zum Verständnis der Riester Rente sehr wichtig. Die Förderung besteht aus 154 Euro für einen ledigen Sparer, 308 Euro für ein sparendes Ehepaar, 185 Euro für jedes Kind, das vor 2008 geboren wurde und 300 Euro für jedes Kind, dass ab 2008 geboren wurde. Die genannten Beträge sind die Jahresbeträge an Förderung. Eine Familie mit zwei Kinder, von denen eins nach 2008 geboren wurde, erhält konsequentermaßen 793 Euro pro Jahr an staatlicher Förderung. Um die maximale Riester-Förderung zu kriegen, muss allerdings eine Mindessumme in den Riester-Abschluss eingezahlt werden. Dieser beträgt seit dem Jahr 2008 4% des Bruttoeinkommens im vorangegangenen Kalenderjahr. Ganz genau genommen, lautet die Vorgabe, dass es sich um 4% der im vorangegangenen Kalenderjahr erzielten beitragspflichtigen Einkünfte zur gesetzlichen Rentenversicherung handeln muss. Doch dies kann in den meisten Fällen wohl mit dem wahrhaftigen zu versteuernden Einkommen oder dem Bruttoeinkommen gleichgesetzt werden. Es ist nun gleichwohl nicht so, dass eben solche 4% von Ihnen allein getragen werden müssen. Denn einen Teil der Beträge kriegen Sie ja in Form der behördlichen Zuschüsse zurück, so dass sie selbst durchaus weniger als 4% Ihres Bruttojahreseinkommens in den Riester Abschluss einzahlen. Den Rest zahlt der Staat.

Je nach familiärer Situation sind wahrhaftig Förderungen bis über 50% möglich. Wenn Sie aus diesem Grund 100 Euro jeden Monat in die Riester Rente einzahlen und Sie beziehen am Ende des Jahres wie in obigem Beispiel 793 Euro an Riester-Förderung vom Staat, dann haben Sie demnach nur knapp über 30 Euro jeden Monat tatsächlich aufbringen müssen. Zur staatlichen Förderung, die Ihnen am Ende des Jahres gezahlt wird, erlangen Sie, je nach Situation, ebenso noch eine Steuerersparnis, die Ihnen ebefalls noch zugute kommt und Ihre Eigenleistung in den Riester-Zahlungen zusätzlich schmälert.

Riester für Ehenpaare

Mit der Riester Rente kann man sich auf angenehme Art und Weise eine Zusatzrente aufbauen, vor allem wenn man zu den förderfähigen Personengruppen zählt. gleichwohl was ist zum Beispiel mit Hausfrauen, die nicht berufstätig sind? Sie können aufatmen, denn zudem sie dürfen riestern. Hausfrauen, die selbst nicht berufstätig sind, haben Anrecht auf die volle Zulage, wenn ihr geförderter Ehepartner seine vollen Eigenbeträge in die Riester Rente einzahlt. Hier wird deshalb dann doppelt geriestert - und später doppelt profitiert. Das gilt natürlich gleichwohl im umgekehrten Fall, dass die Frau berufstätig ist und der Mann zu Hause bleibt und sich zum Beispiel um die Kinder und den Haushalt kümmert.
Aber was ist, wenn der Ehepartner ebenfalls arbeitet, doch als Selbstständiger? Selbstständige sind normalerweise ja von der Förderung ausgeschlossen. In diesem Sonderfall allerdings nicht. Wenn ein Ehepartner angestellt ist und die vollen zahlt, dann kann ebenso der selbstständige Ehepartner riestern und erhält ebenfalls die volle Zulage.

Riester oder Rürup

Sowohl die Riester- als auch die Rürup-Rente sind Möglichkeiten, sich eine private Altersvorsorge aufzubauen. Und beide Formen werden offiziell gefödert. Bei der Riester Rente findet diese Förderung mit Zulagen und Steuererstattungen statt, bei Rürup nur mit Steuererstattungen. Denn die , die in diese privaten Altersvorsorge-Formen fließen, können als Vorsorgeausgaben von der Steuer abgesetzt werden. Ein großer Unterschied zwischen den beiden Altersvorsorge-Formen besteht darin, dass nicht jeder riestern, doch jeder Bürger rürupen kann. Die Rürup Rente steht für jeden offen und kann von jedem genutzt werden. Die Riester Rente nicht. Welche Altersvorsorge und Absicherung nun in den einzelnen Fällen effektiv ratsam ist, muss von Fall zu Fall individuell entschieden werden. Denn eine gute private Absicherung richtet sich stets nach den persönlichen Lebensumständen. Auf jeden Fall sind beide Formen es wert, sich mit Ihnen zu beschäftigen, denn ohne private Vorsorge sieht es für die meisten heute schlecht aus. Wer nicht so früh wie möglich anfängt, sich ein privates Zusatzvermögen aufzubauen, der wird es im Alter nicht leicht haben. Denn ob die gesetzliiche Rente ausreichen wird, ist fraglich. Deshalb interessieren sich genauso immer mehr Menschen für Riester oder Rürup oder gleichwohl für Riester Rente Rendite Hilfe. Auf jeden Fall ist es seither mal gut, sich ausgiebig zu informieren.

Die nachgelagerte Besteuerung der Riester Rente

Die Riester Rente unterliegt der sogenannten nachgelagerten Besteuerung. Das interessiert viele, die ursprünglich nach Riester Rente Rendite Hilfe gsucht haben. Nachgelagerte Besteuerung bedeutet, dass Sie Ihre Alterseinkünfte, nämlich genauso die Einkünfte, die Sie im Rentenalter aus der Riester Rente beziehen, versteuern müssen. Natürlich zahlt niemand gern Steuern und das ändert sich sicherlich ebenfalls als Rentner oder Rentnerin nicht. Aber lieber später weniger Steuern auf die Riester Rente zahlen, als während des Arbeitslebens viel Steuern auf das monatlich Einkommen zahlen. Und ein Gutes hat das Ganze: im Gegenzug können Sie nämlich die , die Sie in der Ansparphase in die Riester Rente einzahlen, bis zu einem jährlichen Höchstbetrag von der Steuer absetzen. Dieser Höchstbetrag beträgt seit 2008 bis zu 2.100 Euro jährlich. Sie zahlen Ihre das heißt aus unversteuertem Einkommen, sparen entsprechend während Ihres Arbeitslebens weniger Steuern, wenn Sie riestern, und müssen deshalb später auf die Rente Steuern zahlen. Oder noch einmal anders ausgedrückt: Ihr Vorteil bei der Riester Rente ist tatsächlich, dass Sie während Ihres aktiven Arbeitslebens im Allgemeinen ein kolossaleres Einkommen und damit fürderhin einen gigantischeren Steuersatz haben als später während der Rente und dadurch jetzt mehr Steuern zurücklegen, als Sie später während der Rente werden zahlen müssen.

(c) B&S

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