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In diesem Artikel finden Sie viele nützliche Infos und zum Thema Riester Rente Rendite Variationen.

Zunächst einige allgemeine Informationen zur Riester Rente an sich.

Riester Rente - eine Bindung fürs Leben?

Grundsätzlich ist eine Rente immer auf einen langen Zeitraum ausgelegt. Von den ersten Geldern, die Sie ansparen, bis zur letzten Auszahlung. Nur wenn Sie lange genug in eine Riester Rente einzahlen, ist die Chance hoch, dass Sie gleichfalls eine hohe Rente beziehen. Es macht nur wenig Sinn, einen Renten-Abschluss noch in der Ansparphase vorzeitig abzubrechen, weil Sie dann meist nichts davon haben. Die Verzinsung ist noch sehr gering und abzüglich der Bearbeitungs-Zuschläge bleibt Ihnen kein unumstößlich großer Gewinn. Was sich aber durchaus lohnen kann, ist ein Riester-Anbieterwechsel. Sie können einen Riester Abschluss jeweils mit dreimonatiger Kündigungsfrist zum Quartalsende kündigen und zu einem anderen wechseln. Dabei sollten Sie jedoch erst den neuen Konstrukt abschließen und dann den alten kündigen, damit Sie Ihrem alten Ihre neue Abschlusssnummer mitteilen können und das unlängst angesparte Vermögen auf den neuen Kontrakt umgebucht werden kann.
Ein Wechsel zu einem anderen kann sich auf jeden Fall lohnen. Wenn Sie 30 Jahre lang jährlich 1.200 Euro in einen Riester Konstrukt einzahlen, macht bereits ein Prozentpunkt Renditeunterschied einen Unterschied von 13.000 Euro am Ende der Laufzeit aus. Darüber hinaus sind die Verwaltungs-Aufschläge bei den variabelen Anbietern ebenfalls variabel hoch. Sie sollten jedoch bedenken, dass bei einem Anbieterwechsel erneut Abgaben anfallen, die bei den meisten Versicherungsprodukten mittlerweile auf fünf Jahre verteilt werden. Bei einem alten Kontrakt wurden diese Zuschläge noch auf 10 Jahre verteilt. Wann und ob ein Wechsel für Sie sinnvoll ist, lassen Sie dementsprechend am besten durch unabhängige Fachgrößen prüfen, die die aktuellen Aufschläge und Renditen für Sie vergleichen.

Riester Rente im Ausland

EU-Ausländer, die in Deutschland in die Riester Rente eingezahlt haben und ihre Rente lieber außerhalb von Deutschland verbringen möchten, haben nun fürderhin uneingeschränkten Anspruch auf die volle Riester-Förderung. Mit dieser seit April 2010 geltenden Regelung ist die Riester Rente an europäisches Recht angepasst. Wenn auch erst nach Mahnung durch den Europäischen Gerichtshof im Jahre 2009.
Die Förderungen durch Riester sind mit der Neuregelung nun nicht mehr an an die deutsche Sozialversicherung und ebenfalls nicht mehr an die uneingeschränkte Steuerpflicht in Deutschland gebunden. Sie müssen d.h. nicht mehr zurückgezahlt werden, wenn man die Riester-Rente im Ausland erhält. Das ist natürlich zudem für alle Deutschen schön, die ihre Rente lieber auf Mallorco oder ähnlichen sonnigen Gefilden verbringen wollen. Denn auch für sie gilt, dass Sie Ihre Riester Rente ausgeben können, wo sie wollen.

Die Riester Rente in der Auszahlung

in die Riester Rente einzuzahlen ist eine schöne Sache. Aber noch viel schöner ist es natürlich, die Riester Rente dann gleichwohl ausgezahlt zu beziehen. Aber wann ist das eigentlich möglich? Die Riester Rente ist ja eine Rente, dass heißt, man kann sie sich nicht mal eben so zwischendurch auszahlen lassen. Wenn man z.B. sagt, so, jetzt bin ich Mitte 40 und hab keine Lust mehr zu arbeiten - jetzt leb ich mal von meiner Riester Rente. Wäre zwar schön, ist doch so nicht gedacht. Wer das trotzdem vorhat, der muss mit Rentenabschlägen rechnen. Denn das normale Auszahlungsalter beträgt 65 Jahre. Ab dann haben Sie insofern einen regulären Anspruch auf Auszahlung der Riester Rente. Vorausgesetzt, sie haben dann tatsächlich mindestens 5 Jahre in die Riester Rente eingezahlt. Wem das zu lang ist, der kann auch vordem mit 62 Jahren in Rente gehen und sich seine Riester Rente als monatliche Altersvorsorge auszahlen lassen. Das allerdings nur, wenn er bzw. sie seither mindestens 35 Jahre seine Riester- geleistet hat. Wer trotzdem nicht abwarten kann oder will und schon früher in Rente gehen will, der kann das tun, doch wie oben vordem gesagt mit entsprechenden Abschlägen in der Rentenzahlung. Dieser Abschlag beträgt 0,3% pro vorzeitig in Anspruch genommenem Monat. Wer entsprechend zum Beispiel drei Jahre früher in Rente gehen will, der hat einen Abstrich von 36 (3 mal 12 Monate) mal 0,3%. Das ergibt somit einen Abschlag von 10,8%. Er erhält dementsprechend 10,8% weniger Rente, als wenn er bis zur normalen Verrentung gewartet hätte. Natürlich kann es Fälle geben, wo sich das trotzdem rechnet. Nämlich etwa auch aus steuerlichen Gründen. Aber das sollte vorher von entsprechenden Kapazitäten genau durchgerechnet werden.

Für wen lohnt sich die Riester Rente?

Die Riester Rente ist eine interessante Möglichkeit, um sich ein zusätzliches Vermögen aufzubauen, um im Alter nicht auf die gesetzliche Rente angewiesen zu sein. Aber Viele fragen sich, ob sich die Riester Rente für sie überhaupt lohnt. Und dabei geht es nicht nur um Riester Rente Rendite Variationen. Um es kurz zu machen: die Riester Rente lohnt sich für alle, die Anrecht auf die offizielle Förderung haben. Und die beträgt, man kann es gar nicht oft genug wiederholen, 154 Euro Grundzulage, 185 Euro für Kinder, die vor 2008 geboren wurden und 300 Euro für Kinder, die nach 2008 geboren wurden. Wer deswegen auf dieses Geld nicht verzichten möchte, für den lohnt sich die Riester Rente auf jeden Fall. Denn er bekommt das Geld geschenkt, wenn er bestimmte seines Bruttoeinkommens in Riester anlegt. Damit jedoch nicht genug: zusätzlich erlangen Riester-Sparer am Ende des Jahres eine saftige Steuerersparnis, da sie die zur Riester Rente als Sonderausgaben von der Steuer absetzen können. So kann unzweifelhaft noch einmal eine ordentliche Absicherung des Lebensabends zustande kommen. Das macht sich beispielsweise besonders bei Gutverdienern schnell bemerkbar, denn genauso sie können ihre zu 100% absetzen - bis zu einem Maximalbetrag, der die Sonderausgabenabzüge regelt. Damit ist Riester effektiv eine der profitabelsten Arten, fürs Alter vorzusorgen. Auch Geringverdiener, die etwa weniger als 5.350 Euro im Jahr verdienen, sollten bei Riester zuschlagen, denn sie müssen nur 5 Euro im Monat selber aufbringen. Und sich mit 5 Euro eine Zusatzrente aufzubauen - das ist allerdings fürderhin nicht schlecht.

Die geförderten Produkte der Riester Rente

Riester Produkte sind staatlich zertifiziert. Das bedeutet, dass nicht jedes Altersvorsorge-Produkt ebenfalls ein Riester Produkt werden kann. Um für die Riester Rente zugelassen zu werden, müssen die geprüften Produkte bestimmte Kriterien erfüllen. Aus diesem Grund gibt es auch nicht unbegrenzt viele verschiedene Möglichkeiten, im Rahmen der Riester Rente für später vorzusorgen. Derzeit gibt es sparen verschiedenen Riester-Sparmöglichkeiten: Banksparplan, klassische private Rentenversicherung, Fondsgebundene Rentenversicherung, Fondssparplan, sowie die Pensionskasse, den Pensionsfonds und gleichwohl die Direktversicherung. Es ist nämlich durchaus möglich, die Riester Rente genauso im Rahmen einer betrieblichen AltersAbsicherung abzuschließen. Ob dies Sinn macht, muss jedoch stets im Einzelfall geklärt werden, denn wenn die Riester Rente als betriebliche Vorsorge abgeschlossen wird, müssen auf die Auszahlungen der Rente später zur Kranken- und Sozialversicherung gezahlt werden. Hier sollte man also vorher sehr genau prüfen, ob sich die Riester Rente in einem solchen Modell unumstößlich lohnt. Wer eine Riester Rente abschließen will, wendet sich entweder an eine Bank, eine Versicherung oder eine Fondsgesellschaft. Diese drei Institutionen sind derzeit die einzigen, die eine Riester Rente anbieten. Der Grund, warum es nicht viel mehr Anbieter gibt, liegt ebenfalls in der Zertifizierung. Nur so kann faktisch sichergestellt werden, dass die angebotenen Riester-Produkte ebenfalls unzweifelhaft den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

(c) B&S

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