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Riester Rente Rendite Vorbehalte

In diesem Artikel finden Sie viele nützliche Infos und zum Thema Riester Rente Rendite Vorbehalte.

Zunächst einige allgemeine Informationen zur Riester Rente an sich.

Die nachgelagerte Besteuerung der Riester Rente

Die Riester Rente unterliegt der sogenannten nachgelagerten Besteuerung. Das interessiert viele, die ursprünglich nach Riester Rente Rendite Vorbehalte gsucht haben. Nachgelagerte Besteuerung bedeutet, dass Sie Ihre Alterseinkünfte, d.h. ebenfalls die Einkünfte, die Sie im Rentenalter aus der Riester Rente beziehen, versteuern müssen. Natürlich zahlt niemand gern Steuern und das ändert sich sicherlich fürderhin als Rentner bzw. Rentnerin nicht. Aber lieber später weniger Steuern auf die Riester Rente zahlen, als während des Arbeitslebens viel Steuern auf das monatlich Einkommen zahlen. Und ein Gutes hat das Ganze: im Gegenzug können Sie nämlich die , die Sie in der Ansparphase in die Riester Rente einzahlen, bis zu einem jährlichen Höchstbetrag von der Steuer absetzen. Dieser Höchstbetrag beträgt seit 2008 bis zu 2.100 Euro jährlich. Sie zahlen Ihre d.h. aus unversteuertem Einkommen, sparen entsprechend während Ihres Arbeitslebens weniger Steuern, wenn Sie riestern, und müssen deshalb später auf die Rente Steuern zahlen. Oder noch einmal anders ausgedrückt: Ihr Vorteil bei der Riester Rente ist unzweifelhaft, dass Sie während Ihres aktiven Arbeitslebens im Allgemeinen ein größeres Einkommen und damit genauso einen kolossaleren Steuersatz haben als später während der Rente und dadurch jetzt mehr Steuern sparen, als Sie später während der Rente werden zahlen müssen.

Geldgeschenke vom Staat

Seit dem Jahr 2002 verschenkt der Staat Geld an alle, die Ihre Altersabsicherung aufbessern wollen. Voraussetzung ist, dass Sie einen Riester Vertrag abschließen. Auf diese Weise will der Gesetzgeber verhindern, dass Menschen in die Altersarmut abrutschen. Gefördert wird die Riester Rente mit offiziellen Zulagen und Steuervergünstigungen. Im Gründungsjahr 2002 lag die jährliche Grundzulage, die man mit einem Riester-Konstrukt erhielt, bei 38 Euro. Seit 2008 beträgt die Grundzulage 154 Euro. Das ist das Geld, das jeder Bundesbürger Riester-Sparer auf jeden Fall erhält, wenn er mindestens 4% seines Bruttoeinkommens in den Riester-Konstrukt einzahlt. Dazu kommen weitere Zulagen für Ehepartner und Kinder, sowie besagte Steuerersparnis, die sich gleichwohl an der Höhe der Riester- orientiert. Im Maximalfall kann eine Summe in Höhe von 2.100 Euro vorm Finanzamt geltend gemacht werden.
Die Riester Rente ist eine freiwillige private Absicherung und gilt als die dritte Säule der Altersvorsorge. Seit Einführung der Riester Rente bis zur Jahresmitte 2010 sind vordem knapp 14 Millionen Riester-Renten-Verträge geschlossen worden. So wurden schon über 19 Milliarden Euro als Altersvorsorge in Riester investiert, die von dem Staat mit fast 8 Milliarden Euro an Zuschüssen unterstützt wurden.

Die Riester Rente in der Auszahlung

in die Riester Rente einzuzahlen ist eine schöne Sache. Aber noch viel schöner ist es natürlich, die Riester Rente dann gleichwohl ausgezahlt zu erwerben. Aber wann ist das eigentlich möglich? Die Riester Rente ist ja eine Rente, dass heißt, man kann sie sich nicht mal eben so zwischendurch auszahlen lassen. Wenn man etwa sagt, so, jetzt bin ich Mitte 40 und hab keine Lust mehr zu arbeiten - jetzt leb ich mal von meiner Riester Rente. Wäre zwar schön, ist aber so nicht gedacht. Wer das trotzdem vorhat, der muss mit Rentenabschlägen rechnen. Denn das normale Auszahlungsalter beträgt 65 Jahre. Ab dann haben Sie demgemäß einen regulären Anspruch auf Auszahlung der Riester Rente. Vorausgesetzt, sie haben dann tatsächlich mindestens 5 Jahre in die Riester Rente eingezahlt. Wem das zu lang ist, der kann fürderhin ehedem mit 62 Jahren in Rente gehen und sich seine Riester Rente als monatliche Altersvorsorge auszahlen lassen. Das allerdings nur, wenn er bzw. sie schon mindestens 35 Jahre seine Riester- geleistet hat. Wer trotzdem nicht abwarten kann oder will und bereits früher in Rente gehen will, der kann das tun, allerdings wie oben unlängst gesagt mit entsprechenden Abschlägen in der Rentenzahlung. Dieser Abschlag beträgt 0,3% pro vorzeitig in Anspruch genommenem Monat. Wer dadurch beispielsweise drei Jahre früher in Rente gehen will, der hat einen Abstrich von 36 (3 mal 12 Monate) mal 0,3%. Das ergibt demgemäß einen Abschlag von 10,8%. Er erhält sonach 10,8% weniger Rente, als wenn er bis zur normalen Verrentung gewartet hätte. Natürlich kann es Fälle geben, wo sich das trotzdem rechnet. Nämlich z.B. ebenso aus steuerlichen Gründen. Aber das sollte vorher von entsprechenden Spezialisten genau durchgerechnet werden.

Riester Rente - eine Bindung fürs Leben?

Grundsätzlich ist eine Rente immer auf einen langen Zeitraum ausgelegt. Von den ersten Geldern, die Sie ansparen, bis zur letzten Auszahlung. Nur wenn Sie lange genug in eine Riester Rente einzahlen, ist die Chance hoch, dass Sie gleichwohl eine hohe Rente empfangen. Es macht nur wenig Sinn, einen Renten-Vertrag noch in der Ansparphase vorzeitig abzubrechen, weil Sie dann meist nichts davon haben. Die Verzinsung ist noch sehr gering und abzüglich der Bearbeitungs-Aufwände bleibt Ihnen kein unumstößlich großer Gewinn. Was sich aber durchaus lohnen kann, ist ein Riester-Anbieterwechsel. Sie können einen Riester Abschluss jeweils mit dreimonatiger Kündigungsfrist zum Quartalsende kündigen und zu einem anderen wechseln. Dabei sollten Sie gleichwohl erst den neuen Abschluss abschließen und dann den alten kündigen, damit Sie Ihrem alten Ihre neue Kontraktsnummer mitteilen können und das schon angesparte Vermögen auf den neuen Abschluss umgebucht werden kann.
Ein Wechsel zu einem anderen kann sich auf jeden Fall lohnen. Wenn Sie 30 Jahre lang jährlich 1.200 Euro in einen Riester Abschluss einzahlen, macht schon ein Prozentpunkt Renditeunterschied einen Unterschied von 13.000 Euro am Ende der Laufzeit aus. Darüber hinaus sind die Verwaltungs-Abgaben bei den variabelen Anbietern ebenfalls abwechselnd hoch. Sie sollten gleichwohl bedenken, dass bei einem Anbieterwechsel erneut Abgaben anfallen, die bei den meisten Versicherungsprodukten mittlerweile auf fünf Jahre verteilt werden. Bei einem alten Konstrukt wurden diese Aufwände noch auf 10 Jahre verteilt. Wann und ob ein Wechsel für Sie sinnvoll ist, lassen Sie sonach am besten durch unabhängige Fachgrößen prüfen, die die aktuellen Abgaben und Renditen für Sie vergleichen.

Riester oder Rürup

Sowohl die Riester- als auch die Rürup-Rente sind Möglichkeiten, sich eine private Altersvorsorge aufzubauen. Und beide Formen werden staatlich gefödert. Bei der Riester Rente findet diese Förderung mit Zulagen und Steuererstattungen statt, bei Rürup nur mit Steuererstattungen. Denn die , die in diese privaten Altersvorsorge-Formen fließen, können als Vorsorgeausgaben von der Steuer abgesetzt werden. Ein großer Unterschied zwischen den beiden Altersvorsorge-Formen besteht darin, dass nicht jedermann riestern, doch jeder Bundesbürger rürupen kann. Die Rürup Rente steht für jeden offen und kann von jedem genutzt werden. Die Riester Rente nicht. Welche Altersabsicherung nun in den einzelnen Fällen tatsächlich ratsam ist, muss von Fall zu Fall individuell entschieden werden. Denn eine gute private Absicherung des Lebensabends richtet sich stets nach den persönlichen Lebensumständen. Auf jeden Fall sind beide Formen es wert, sich mit Ihnen zu beschäftigen, denn ohne private Vorsorge sieht es für die meisten heute schlecht aus. Wer nicht so früh wie möglich anfängt, sich ein privates Zusatzvermögen aufzubauen, der wird es im Alter nicht leicht haben. Denn ob die gesetzliiche Rente ausreichen wird, ist fraglich. Deshalb interessieren sich zudem immer mehr Menschen für Riester oder Rürup oder gleichwohl für Riester Rente Rendite Vorbehalte. Auf jeden Fall ist es seither mal gut, sich ausgiebig zu informieren.

(c) B&S

Hannoversche Leben


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